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Reptilien

  • 5. März
  • 3 Min. Lesezeit

Bei Reptilien kommt eine Blutmilbe vor, die speziell auf Reptilien lebt und nicht bei Vögeln usw. vorkommt. Diese Blutmilbe lässt sich ebenfalls hervorragend mit Dutchy's® bekämpfen.


Blutmilben bei Reptilien

Die bei Reptilien vorkommende Blutmilbe ist Ophionyssus natricis, besser bekannt als Blutlaus oder Reptilien-Blutmilbe. Es handelt sich um einen Ektoparasiten, das heißt, er lebt auf der Außenseite seines Wirts. Blutmilben sind Überträger verschiedener Krankheiten und können ein Reptil so stark schwächen, dass es letztlich stirbt. Daher ist es sehr wichtig, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.


Die Blutmilbe ist ein sehr kleiner, spinnenähnlicher Parasit, der sich in der Streuschicht des Terrariums gut entwickelt.

Eine erwachsene Blutmilbe ist etwa 1 mm groß, hat 8 Beine und ist dunkelrot gefärbt.


Ein Weibchen legt pro Gelege 15 bis 25 Eier an verschiedenen Orten ab: in der Streuschicht, in Ritzen zwischen Glasflächen, auf Korkholz und sogar auf den Reptilien selbst. In letzterem Fall befinden sie sich meist unter den Schuppen im Augenbereich und in der Analregion. Unter idealen Bedingungen entwickelt sich bereits nach 1 Tag eine Larve aus dem Ei. Sind die Bedingungen nicht optimal, können die Eier Monate überdauern und erst schlüpfen, wenn das Klima günstiger ist. Auf diese Weise überwintern Blutmilben und können ungünstige Zeiten relativ lange überstehen.


Vor dem Erreichen des Erwachsenenstadiums durchläuft die Milbe mehrere Nymphenstadien (entwicklungsbedingte Zwischenstadien). Blutmilben können maximal ein halbes Jahr alt werden und mehrere Monate ohne Nahrung überleben.


Lebensweise der Blutmilbe

Diese Milbenart lebt auf Reptilien und in deren unmittelbarer Umgebung. Die Entwicklung vom Ei erfolgt in der Streuschicht sowie in Ritzen und Spalten. Sobald die Milbe das Erwachsenenstadium erreicht hat, sucht sie das Reptil auf und begibt sich auf dessen Körper. Sie dringt zwischen die Schuppen ein und saugt mit einem speziellen Stechrüssel Blut. Dieser Vorgang kann mehrere Tage dauern; in der Regel bleiben sie 4 bis 6 Tage auf ihrem Wirt.


Weibchen können bis zu 15-mal ihr eigenes Körpergewicht an Blut aufnehmen. Nach vollständiger Sättigung verlassen sie das Reptil und suchen in der Streuschicht einen sicheren Ort zur Eiablage. Sie können dabei mehrere Meter zurücklegen, was erklärt, warum sie innerhalb kurzer Zeit mehrere Terrarien befallen können. Nicht selten findet man sie im gesamten Reptilienraum.


Erkennen eines Befalls

Ein Befall sollte so früh wie möglich erkannt werden. Kontrollieren Sie daher regelmäßig das Terrarium und die Umgebung sorgfältig auf Milben, insbesondere in Ritzen und Spalten. Milben können auch beim Blutsaugen zwischen den Schuppen sichtbar sein.


Ein Befall äußert sich häufig durch Lethargie und geringere Aktivität der Tiere. In der Wasserschale können aufmerksame Halter kleine, pfefferkornähnliche Nymphen entdecken. Unter dem Vergrößerungsglas erkennt man Beine und Kopf.


Bekämpfung von Blutmilben bei Reptilien

Das Entfernen eines mit Blutmilben befallenen Terrariums war bisher nahezu unmöglich. Es gibt verschiedene chemische Mittel, diese wirken jedoch selten ausreichend und können starke Nebenwirkungen bei Reptilien verursachen.

Eine gute Lösung ist die biologische Bekämpfung mit Dutchy's®.


Wirkung von Dutchy's®

Dutchy's® sind sehr kleine Raubmilben, die in der Streuschicht des Terrariums gut überleben können. Sie ernähren sich von verschiedenen Bodenorganismen, darunter auch die meisten Entwicklungsstadien der Blutmilbe.


Die Raubmilben breiten sich schnell im Terrarium aus und suchen ihre Nahrung an denselben Stellen, an denen sich auch Blutmilben verstecken. Sie haben keinerlei negative Auswirkungen auf Reptilien.


Sobald keine Nahrung mehr vorhanden ist – also alle Blutmilben aufgefressen wurden – bekämpfen sie sich gegenseitig und sterben weitgehend ab.


Wenn im Terrarium dauerhaft Temperaturen über 28 °C herrschen, kann die Bekämpfung erschwert sein. Unter diesen Bedingungen nimmt die Nahrungsaufnahme ab, und die Raubmilben gehen in eine Ruhephase über. In solchen Fällen ist es sinnvoll, sofern für das Tier möglich, die Nachttemperatur etwas zu senken. Eine Nachttemperatur zwischen 17 und 25 °C ist ideal.


Bitte befolgen Sie bei der Ausbringung und Mengenberechnung strikt die Anweisungen in der Gebrauchsanleitung für Reptilien, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen.



 
 
 

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