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Farnrüssler

  • 5. März
  • 2 Min. Lesezeit

Die Trauermücke (Sciara analis) ist eine kleine schwarze Mücke, unter der viele Menschen mit Zimmerpflanzen leiden. Sie wird auch einfach Trauermücke oder Trauermückchen genannt.

Die Mücken sind etwa 3 mm groß, ungefähr so groß wie eine Fruchtfliege, jedoch dunkel gefärbt, mit einem länglichen Körper sowie längeren Beinen und Antennen. Wenn sie sich im Haus angesiedelt haben, sieht man sie häufig auffliegen, wenn die Pflanzen gegossen werden.

Sie treten hauptsächlich bei Pflanzen auf, die in feuchter Erde stehen, da sie sich dort am besten vermehren.


Lebenszyklus

Der Lebenszyklus besteht aus vier Stadien: Ei, Larve, Puppe und Adulttier.

Die Trauermücken legen bis zu 200 Eier im Boden ab. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven. Diese ernähren sich von Pilzen und anderem organischem Material im Boden, können jedoch auch an den Pflanzenwurzeln fressen. Bei starkem Befall können Pflanzen absterben, besonders junge Pflanzen sind empfindlich.

Die Larven können bis zu 3 mm lang werden, besitzen einen schwarzen Kopf und einen länglichen, durchsichtigen Körper. Sie haben keine Beine.

Nach 2 bis 4 Wochen verpuppen sich die Larven. Weitere 3 bis 7 Tage später erscheinen neue Trauermücken. Die erwachsenen Mücken leben nur etwa eine Woche, in der sie erneut zahlreiche Eier im Boden ablegen.

In beheizten Innenräumen können sie sich ganzjährig vermehren.











Eine ausgewachsene Trauermücke                                    Eine Trauermückenlarve


Bekämpfung:

Die Mücken sind für Menschen nicht schädlich, können jedoch im Haus als störend empfunden werden – insbesondere wenn sie in großer Anzahl auftreten. Werden sie nicht bekämpft, können sie sich schnell vermehren. Zudem sind die Larven der Trauermücke tatsächlich schädlich für Zimmerpflanzen. Es gibt daher viele Gründe, diese Mücken nicht im Haus zu haben.


Glücklicherweise lassen sich Trauermücken sehr gut mit Nematoden (Fadenwürmern) bekämpfen. Wir verwenden die Art Steinernema feltiae. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Würmer, die die Larven der Mücken parasitieren, wodurch diese absterben. Für Menschen, Haustiere und Pflanzen sind diese Nematoden selbstverständlich völlig ungefährlich.


Durch die Parasitisierung der Larven wird der Befall der Zimmerpflanzen gestoppt, und es entstehen keine neuen Mücken mehr. Wenn keine Larven mehr vorhanden sind, haben die ausgebrachten Nematoden keine Nahrungsquelle mehr und sterben daher ebenfalls von selbst ab.

 
 
 

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